Gadgetsy der Start

Zu Beginn der Pandemie ist Tim Stark, Gründer der teamstark GmbH Abteilungsleiter der Schreinerei und Flechterei in der Stiftung St. Jakob, aufgefallen, dass viele Personen Mühe haben, die neuen Schutzmassnahmen inklusive Maske einzuhalten. Nach einer ersten Recherche wurde klar: Es gibt zurzeit keine Lösung, welche dafür sorgt, dass die Hygienemaske sicher und hygienisch transportiert werden kann. Die nicht gebrauchten Masken wurden überall abgelegt – auf den Tischen, zusammengedrückt in der Tasche oder am Handgelenk. Sofort begann Tim zu tüfteln und schnitt aus einer Bewerbungsmappe die ersten Prototypen des Maskenetuis. Das Feedback seines Umfelds war sehr positiv und man hatte endlich eine sinnvolle Lösung für das Transportieren der Hygienemaske.

Die Medienberichte und die Meinungen in der Bevölkerung gingen stark auseinander und niemand wusste genau, wie mit dieser Thematik umgegangen werden soll. Es war Tim ein grosses Anliegen, dass seine Mitmenschen der ungewohnte Umgang mit den Hygienemasken erleichtert werden kann und aufgrund dessen verfolgte er seine Idee weiter und machte sich Gedanken darüber, wie auch der Rest der Bevölkerung davon profitieren kann. Bereits im März 2020 wurde Tim klar, dass wir uns wohl an diese Hygienemasken werden gewöhnen müssen.

In den darauffolgenden Wochen wurde Tim vermehrt mit der Problematik des Verstauens der Maske konfrontiert – egal ob in den öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Einkaufen, der Arbeit oder beim Sport, niemand wusste genau, wo die Maske hin soll.

Von Beginn weg war klar: Es kommt nur eine Zusammenarbeit mit lokalen Produzenten und somit eine vollständige Produktion in der Schweiz in Frage. Einerseits war es aufgrund der durch die Pandemie unterbrochenen Lieferketten nicht mehr möglich, gewisse Produkte aus Asien zu importieren und andererseits wurde schnell klar, dass wir gemeinsame die regionale Wirtschaft unterstützen wollen.

 

Die Suche nach geeigneten Materialen und den geeigneten Produzenten gestaltete sich schwieriger als gedacht und es stellte sich heraus, die Herstellung dieses Produktes komplexer als gedacht ist. Die erste Auflage (2’000 Stück) wurde in Zusammenarbeit mit der Kartonstanzerei Messer aus Niederwangen bei Bern produziert und noch heute dürfen wir auf diesen bewährten Partner zählen. 

 

Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung waren zuerst eher kritisch und widerspiegelte die vorherrschende Unsicherheit der Bevölkerung in Bezug auf die Covid-19 Pandemie. Der Durchbruch war schlussendlich eine Bestellung des Unispital Zürich. Wir durften unsere ersten, mit dem Logo personalisierten, Maskenetuis produzieren und es wurde schnell klar, dass der B2B-Markt interessante Möglichkeiten und Partnerschaften mit sich bringt. 

 

Aufgrund der grossen Stückmenge der Bestellung musste sowohl die Produktion als auch die Form des Maskenetuis ein wenig angepasst werden und das Etui entwickelte sich immer mehr in die Richtung, wie das Etui heute aussieht. Die Rückmeldungen unserer Kunden wurde immer besser und vor allem die komplette Herstellung in der Schweiz wird noch heute sehr wertgeschätzt.

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